Bosmachi
11-29-2004, 11:00 AM
25. November 2004
von OK FIFA WM 2006
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Am 9. Dezember findet in Kuala Lumpur (Malaysia) die Auslosung der beiden Vierer-Gruppen für die Endrunde der asiatischen Qualifikation für die FIFA WM 2006™ in Deutschland statt. Mehr als nur eine Außenseiterroller hinter den Favoriten Japan, Korea, Iran und Saudi-Arabien trauen viele Experten Usbekistan zu.
Dem vom deutschen Cheftrainer Jürgen Gede betreuten Team gelang 2004 mit guten Resultaten und starken Vorstellungen beim Asien-Cup und in der Gruppenphase der WM-Qualifikation der Sprung in die Spitzenklasse der asiatischen Konföderation. FIFAworldcup.com unterhielt sich mit dem seit 2001 amtierenden Generalsekretär Bakhtier Rakhimov, der unter der Führung des einflussreichen usbekischen Innenministers und Fußballverbandspräsidenten Zakirjan Almatov das operative Geschäft des Nationalteams leitet, über die gegenwärtige Situation im usbekischen Fussball.
Herr Rakhimov, vor genau zehn Jahren trat Usbekistan der FIFA bei. Ist 2004 als Jubiläumsjahr das bisher beste Jahr für Ihre Nationalmannschaft?
2004 sehen wir als Fortsetzung und weitere Steigerung des schon 2002 eingesetzten deutlichen Aufwärtstrends. Wir haben eine neue Etappe in der Geschichte des usbekischen Fussballs begonnen. 2005 wird ein entscheidendes Jahr, in dem wir unser Volk mit der erfolgreichen Qualifikation für die FIFA WM 2006™ glücklich machen wollen.
Wie schon 1998 hatte Usbekistan auch vor der WM 2002 die Endrunde in der asiatischen Qualifikation erreicht. Im Gegensatz zu 1998 hatte das Nationalteam aber überzeugender gespielt und die Teilnahme an der WM in Japan und Korea nur knapp verpasst.
Richtig. Vor vier Jahren qualifizierten wir uns ebenfalls als Erster unserer Vorrundengruppe mit 14 Punkten für die Endrunde in der Asien-Qualifikation. 2004 konnten wir nun aber in zwei Wettbewerben überzeugen. Beim Asien-Pokal in China waren wir nach drei Siegen ohne Gegentor, darunter ein viel beachteter Erfolg über Saudi-Arabien, höchst unglücklich beim Eintritt ins Halbfinale im Elfmeterschießen an Bahrain gescheitert. Und in der Vorrunde der WM-Qualifikation standen wir bereits einen Spieltag vor Schluss als Gruppensieger für die Endrunde der besten Acht fest.
Mit 16 Punkten errang Usbekistan den Gruppensieg diesmal noch souveräner als vor vier Jahren. Heißt das, dass die Mannschaft nicht nur in der Statistik, sondern auch in ihrer Substanz noch besser geworden ist?
Die Mannschaft präsentiert sich heute mobiler, disziplinierter und taktisch besser organisiert. In dieser Hinsicht hat sie nach dem schwachen Start in die WM-Qualifikation beim 1:1 im Heimspiel gegen den Irak deutliche Fortschritte gemacht. Vor allem aber verfügt sie über weitaus mehr Erfahrung als vor vier Jahren, als viele junge Spieler ihr Gesicht geprägt hatten
Am 9. Dezember findet in Malaysia die Auslosung für die asiatische Endrunde statt. Wie sehen Sie Usbekistans Chancen, sich in einer der beiden Vierer-Gruppen als Erster oder Zweiter direkt für die FIFA WM 2006 in Deutschland zu qualifizieren?
Es besteht ja auch die Möglichkeit, als Dritter über dann notwendige Play-Offs die WM-Finalrunde in Deutschland zu erreichen. Doch egal was die Auslosung in Kuala Lumpur am 9. Dezember ergibt – wir visieren einen der beiden ersten Plätze an.
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Wer sind hierfür die Topfavoriten?
Japan, Korea und Iran.
Und als Vierter?
Usbekistan. Unsere Chancen sehe ich 50:50.
Also besser als vor vier Jahren?
Auf jeden Fall viel besser! Großen Anteil daran hat die Arbeit unseres deutschen Trainers, unseres guten Freundes und großen Fachmanns Jürgen Gede, den wir jetzt als besten Trainer hier sehen.
Er hat das Nationalteam im März 2004 nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Irak als Hauptverantwortlicher übernommen und danach mit fünf Siegen in fünf Qualifikationsspielen sowie mit 15 erzielten Toren bei nur zwei Gegentreffern in die nächste Runde geführt. Wie kommt er mit seiner Arbeit in der usbekischen Öffentlichkeit an?
Er wird hier wirklich sehr geliebt und geschätzt als ein großer Fachmann in Sachen Taktik und professioneller Vorbereitung. Vor allem ihm sind die positiven Resultate beim Asien-Cup und in der WM-Qualifikation zu verdanken. Sehr hoch bewertet wird aber auch die professionelle Arbeit der beiden deutschen Spezialisten Dr. Dieter Ehrich und Dr. Roland Stutz in punkto sportwissenschaftlicher Vorbereitung und Rehabilitation, die er aus Frankfurt zu den jeweiligen Spielen für einige Tage hinzuzieht. Das ist exakt das, was wir brauchen. Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit ab Jahresbeginn 2005.
Warum erscheint Jürgen Gede nicht auch offiziell in der Außendarstellung als Cheftrainer des Nationalteams? Beim 6:1 im letzten Gruppenspiel gegen Taiwan stand noch immer sein Vorgänger Ravshan Haydarov als Coach auf dem offiziellen Spielberichtsbogen.
Aus politischen Gründen war dies als Kompromiss eine Übergangslösung in beiderseitigem Einvernehmen. Zu Beginn der nächsten Qualifikationsrunde soll sich das ändern. Sofern wir die zur Zeit laufenden Verhandlungen über die Verlängerung seines Vertrags zu einem positiven Ende bringen, was ich sehr hoffe.
Welchen Stellenwert hat die Nationalmannschaft im usbekischen Fussball?
Sie ist klar die Nummer eins und die wichtigste Institution im usbekischen Fussball. Unsere Liga hat noch nicht die Bedeutung und das Ansehen bei den Fans wie die großen Ligen in Europa. Unser Traditions- und bestes Klubteam, der Rekordmeister Pachtakor Taschkent, scheitert seit zwei Jahren im Halbfinale der asiatischen Champions League. Daher ist das Hauptinteresse auf die Nationalmannschaft gerichtet.
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Großen Anteil an den jüngsten Erfolgen haben die Legionäre im Nationalteam, von denen gegen Chinese Taipei sieben im Aufgebot standen. Wie schwierig ist es, die Freistellung von ihren russischen und ukrainischen Klubs zu erreichen?
Es ist jedes Mal ein Kampf, weil einige von ihnen, wie zum Beispiel Maxim Shatskikh als Stürmer bei Dynamo Kiew, Mittelfeldspieler Vladimir Maminov beim russischen Meister Lokomotive Moskau, unser Spielmacher Mirdjalal Kasimov von Alania Vladikavkaz oder Torwart Polyakov von Rostov so leistungsstark sind, dass ihre Klubs auf sie nicht verzichten wollen. Beim Asien-Cup und anderen Spielen hat sich aber gezeigt, dass wir uns auch auf unsere einheimischen Talente verlassen können.
Ist es demnach ein Vorteil oder eher auch ein Nachteil, dass Jürgen Gede bei der Nominierung der Nationalmannschaft, wenn es klappt, auf zehn Legionäre zurückgreifen kann?
Es ist sicherlich ein Vorteil, dass unsere besten Spieler sich bei starken Klubs im Ausland weiter entwickeln können, sich durchsetzen müssen und dabei viel mehr Erfahrung sammeln als bei uns in der usbekischen Liga. Es ist zugleich Prestige für unser Land und Motivation für unsere Talente, für die mit dem Weggang der Stars ins Ausland außerdem Platz geschaffen wird für ihre Entwicklung in unseren usbekischen Teams wie Pachtakor. Doch grundsätzlich gilt, wenn hier ein Spieler mit großen Perspektiven heranwächst, dann muss er raus zu einem großen Klub in Europa, um sich dort zu behaupten. So wie es zur Zeit der 20-jährige Alexander Geynrikh, unser ganz großes Angriffstalent, bei ZSKA Moskau versucht.
Wie sieht es überhaupt mit dem Unterbau der usbekischen Nationalmannschaft im Nachwuchsbereich aus?
Ich muss sagen, dass wir mit der Situation in diesem Jahr unzufrieden sind. Deswegen wollen wir am Ende des Jahres alle Nationaltrainer im Nachwuchsbereich wechseln. Meine persönliche Meinung ist, dass wir, wie bei der A-Nationalmannschaft, auch für den Unterbau ausländische Trainer und Spezialisten holen und sie unseren Trainern an die Seite stellen, damit sie von diesen Experten lernen. Im Gegensatz zu dem Jahr, als Jürgen Gede als Direktor des gesamten Nachwuchsbereichs 2003 mit der U 20 an der WM-Endrunde teilnahm, sind wir 2004 in allen Qualifikationen gescheitert. Wie sieht die ökonomische Infrastruktur der Nationalmannschaft aus. Zum Beispiel in Sachen Sponsoring?
Leider haben wir zur Zeit noch keinen Generalsponsor, der uns zum Beispiel die gesamte Ausrüstung zur Verfügung stellt. Wir warten auf solch einen großen Sponsor und hoffen, dass wir durch unsere diesjährigen Erfolge fündig werden. Finanziell unterstützt wird die Nationalmannschaft und der Klub Pachtakor durch das Unternehmen meines Bruders Batir Rakhimov. Er ist der Vizepräsident des Usbekischen Fußballfederation und zugleich der Präsident von Bachtakor.
Can someone translate it ...
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Am 9. Dezember findet in Kuala Lumpur (Malaysia) die Auslosung der beiden Vierer-Gruppen für die Endrunde der asiatischen Qualifikation für die FIFA WM 2006™ in Deutschland statt. Mehr als nur eine Außenseiterroller hinter den Favoriten Japan, Korea, Iran und Saudi-Arabien trauen viele Experten Usbekistan zu.
Dem vom deutschen Cheftrainer Jürgen Gede betreuten Team gelang 2004 mit guten Resultaten und starken Vorstellungen beim Asien-Cup und in der Gruppenphase der WM-Qualifikation der Sprung in die Spitzenklasse der asiatischen Konföderation. FIFAworldcup.com unterhielt sich mit dem seit 2001 amtierenden Generalsekretär Bakhtier Rakhimov, der unter der Führung des einflussreichen usbekischen Innenministers und Fußballverbandspräsidenten Zakirjan Almatov das operative Geschäft des Nationalteams leitet, über die gegenwärtige Situation im usbekischen Fussball.
Herr Rakhimov, vor genau zehn Jahren trat Usbekistan der FIFA bei. Ist 2004 als Jubiläumsjahr das bisher beste Jahr für Ihre Nationalmannschaft?
2004 sehen wir als Fortsetzung und weitere Steigerung des schon 2002 eingesetzten deutlichen Aufwärtstrends. Wir haben eine neue Etappe in der Geschichte des usbekischen Fussballs begonnen. 2005 wird ein entscheidendes Jahr, in dem wir unser Volk mit der erfolgreichen Qualifikation für die FIFA WM 2006™ glücklich machen wollen.
Wie schon 1998 hatte Usbekistan auch vor der WM 2002 die Endrunde in der asiatischen Qualifikation erreicht. Im Gegensatz zu 1998 hatte das Nationalteam aber überzeugender gespielt und die Teilnahme an der WM in Japan und Korea nur knapp verpasst.
Richtig. Vor vier Jahren qualifizierten wir uns ebenfalls als Erster unserer Vorrundengruppe mit 14 Punkten für die Endrunde in der Asien-Qualifikation. 2004 konnten wir nun aber in zwei Wettbewerben überzeugen. Beim Asien-Pokal in China waren wir nach drei Siegen ohne Gegentor, darunter ein viel beachteter Erfolg über Saudi-Arabien, höchst unglücklich beim Eintritt ins Halbfinale im Elfmeterschießen an Bahrain gescheitert. Und in der Vorrunde der WM-Qualifikation standen wir bereits einen Spieltag vor Schluss als Gruppensieger für die Endrunde der besten Acht fest.
Mit 16 Punkten errang Usbekistan den Gruppensieg diesmal noch souveräner als vor vier Jahren. Heißt das, dass die Mannschaft nicht nur in der Statistik, sondern auch in ihrer Substanz noch besser geworden ist?
Die Mannschaft präsentiert sich heute mobiler, disziplinierter und taktisch besser organisiert. In dieser Hinsicht hat sie nach dem schwachen Start in die WM-Qualifikation beim 1:1 im Heimspiel gegen den Irak deutliche Fortschritte gemacht. Vor allem aber verfügt sie über weitaus mehr Erfahrung als vor vier Jahren, als viele junge Spieler ihr Gesicht geprägt hatten
Am 9. Dezember findet in Malaysia die Auslosung für die asiatische Endrunde statt. Wie sehen Sie Usbekistans Chancen, sich in einer der beiden Vierer-Gruppen als Erster oder Zweiter direkt für die FIFA WM 2006 in Deutschland zu qualifizieren?
Es besteht ja auch die Möglichkeit, als Dritter über dann notwendige Play-Offs die WM-Finalrunde in Deutschland zu erreichen. Doch egal was die Auslosung in Kuala Lumpur am 9. Dezember ergibt – wir visieren einen der beiden ersten Plätze an.
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Wer sind hierfür die Topfavoriten?
Japan, Korea und Iran.
Und als Vierter?
Usbekistan. Unsere Chancen sehe ich 50:50.
Also besser als vor vier Jahren?
Auf jeden Fall viel besser! Großen Anteil daran hat die Arbeit unseres deutschen Trainers, unseres guten Freundes und großen Fachmanns Jürgen Gede, den wir jetzt als besten Trainer hier sehen.
Er hat das Nationalteam im März 2004 nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Irak als Hauptverantwortlicher übernommen und danach mit fünf Siegen in fünf Qualifikationsspielen sowie mit 15 erzielten Toren bei nur zwei Gegentreffern in die nächste Runde geführt. Wie kommt er mit seiner Arbeit in der usbekischen Öffentlichkeit an?
Er wird hier wirklich sehr geliebt und geschätzt als ein großer Fachmann in Sachen Taktik und professioneller Vorbereitung. Vor allem ihm sind die positiven Resultate beim Asien-Cup und in der WM-Qualifikation zu verdanken. Sehr hoch bewertet wird aber auch die professionelle Arbeit der beiden deutschen Spezialisten Dr. Dieter Ehrich und Dr. Roland Stutz in punkto sportwissenschaftlicher Vorbereitung und Rehabilitation, die er aus Frankfurt zu den jeweiligen Spielen für einige Tage hinzuzieht. Das ist exakt das, was wir brauchen. Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit ab Jahresbeginn 2005.
Warum erscheint Jürgen Gede nicht auch offiziell in der Außendarstellung als Cheftrainer des Nationalteams? Beim 6:1 im letzten Gruppenspiel gegen Taiwan stand noch immer sein Vorgänger Ravshan Haydarov als Coach auf dem offiziellen Spielberichtsbogen.
Aus politischen Gründen war dies als Kompromiss eine Übergangslösung in beiderseitigem Einvernehmen. Zu Beginn der nächsten Qualifikationsrunde soll sich das ändern. Sofern wir die zur Zeit laufenden Verhandlungen über die Verlängerung seines Vertrags zu einem positiven Ende bringen, was ich sehr hoffe.
Welchen Stellenwert hat die Nationalmannschaft im usbekischen Fussball?
Sie ist klar die Nummer eins und die wichtigste Institution im usbekischen Fussball. Unsere Liga hat noch nicht die Bedeutung und das Ansehen bei den Fans wie die großen Ligen in Europa. Unser Traditions- und bestes Klubteam, der Rekordmeister Pachtakor Taschkent, scheitert seit zwei Jahren im Halbfinale der asiatischen Champions League. Daher ist das Hauptinteresse auf die Nationalmannschaft gerichtet.
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Großen Anteil an den jüngsten Erfolgen haben die Legionäre im Nationalteam, von denen gegen Chinese Taipei sieben im Aufgebot standen. Wie schwierig ist es, die Freistellung von ihren russischen und ukrainischen Klubs zu erreichen?
Es ist jedes Mal ein Kampf, weil einige von ihnen, wie zum Beispiel Maxim Shatskikh als Stürmer bei Dynamo Kiew, Mittelfeldspieler Vladimir Maminov beim russischen Meister Lokomotive Moskau, unser Spielmacher Mirdjalal Kasimov von Alania Vladikavkaz oder Torwart Polyakov von Rostov so leistungsstark sind, dass ihre Klubs auf sie nicht verzichten wollen. Beim Asien-Cup und anderen Spielen hat sich aber gezeigt, dass wir uns auch auf unsere einheimischen Talente verlassen können.
Ist es demnach ein Vorteil oder eher auch ein Nachteil, dass Jürgen Gede bei der Nominierung der Nationalmannschaft, wenn es klappt, auf zehn Legionäre zurückgreifen kann?
Es ist sicherlich ein Vorteil, dass unsere besten Spieler sich bei starken Klubs im Ausland weiter entwickeln können, sich durchsetzen müssen und dabei viel mehr Erfahrung sammeln als bei uns in der usbekischen Liga. Es ist zugleich Prestige für unser Land und Motivation für unsere Talente, für die mit dem Weggang der Stars ins Ausland außerdem Platz geschaffen wird für ihre Entwicklung in unseren usbekischen Teams wie Pachtakor. Doch grundsätzlich gilt, wenn hier ein Spieler mit großen Perspektiven heranwächst, dann muss er raus zu einem großen Klub in Europa, um sich dort zu behaupten. So wie es zur Zeit der 20-jährige Alexander Geynrikh, unser ganz großes Angriffstalent, bei ZSKA Moskau versucht.
Wie sieht es überhaupt mit dem Unterbau der usbekischen Nationalmannschaft im Nachwuchsbereich aus?
Ich muss sagen, dass wir mit der Situation in diesem Jahr unzufrieden sind. Deswegen wollen wir am Ende des Jahres alle Nationaltrainer im Nachwuchsbereich wechseln. Meine persönliche Meinung ist, dass wir, wie bei der A-Nationalmannschaft, auch für den Unterbau ausländische Trainer und Spezialisten holen und sie unseren Trainern an die Seite stellen, damit sie von diesen Experten lernen. Im Gegensatz zu dem Jahr, als Jürgen Gede als Direktor des gesamten Nachwuchsbereichs 2003 mit der U 20 an der WM-Endrunde teilnahm, sind wir 2004 in allen Qualifikationen gescheitert. Wie sieht die ökonomische Infrastruktur der Nationalmannschaft aus. Zum Beispiel in Sachen Sponsoring?
Leider haben wir zur Zeit noch keinen Generalsponsor, der uns zum Beispiel die gesamte Ausrüstung zur Verfügung stellt. Wir warten auf solch einen großen Sponsor und hoffen, dass wir durch unsere diesjährigen Erfolge fündig werden. Finanziell unterstützt wird die Nationalmannschaft und der Klub Pachtakor durch das Unternehmen meines Bruders Batir Rakhimov. Er ist der Vizepräsident des Usbekischen Fußballfederation und zugleich der Präsident von Bachtakor.
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