ASAD
05-05-2000, 06:33 AM
Hallo die Besucher dieses Nachrichtenraums!
Wenn ihr zu Hause ein Fernsehgeraet habt, dann schaut mal morgen, am Samstag, um 2045 das deutsch-franzoesische Kulturprogramm ARTE. Da kommt ein interessanter Filmdokumentation ueber Samarkand, ueber unsere Kultur :)
Der dreiteilige Film heisst
DREI WEGE NACH SAMARKAND - DIE SPUR DES PROPHETEN
und da laueft folgende Geschichte
Samarkand, im Herzen Zentralasiens, weckt Bilder von blauglänzenden
Kuppeln und hochragenden Minaretten, von grausamen Khanen und
sterndeutenden Prinzen, von Avicenna, Timur dem Lahmen, Algebra und
1001 Nacht. Samarkand steht für Geschichte und Geschichten, für
islamische Baukunst, für legendäre Reichtümer, die hinter Wüsten,
scheinbar unendlichen Steppen, und den eisigen Pässen des Pamir
verborgen liegen. Samarkand zählt zu jenen fernen verklärten Orten, die
zum Mythos wurden. Man denkt an Karawanen und Reiterhorden, an
überbordende Basare, das Flair der Seidenstrasse.
Dokumentation von Rolf Lambert und Bernd Girrbach, BR,
Deutschland 2000
Wiederholung im digitalen ARD/ZDF-Bouquet am 07.05 um 14.25
Uhr
Siebzig Jahre gehörte Zentralasien zur Sowjetunion. Mit deren Kollaps
wurden die Sowjetrepubliken Usbekistan, Kirgisien, Tadschikistan,
Turkmenistan und Kasachstan als neue Staaten unabhängig. So entstand 1991
zwischen China, Afghanistan und dem Kaspischen Meer eine „neue" Region,
die indes uralt ist. Hier verlief einst die Seidenstraße Als Schmelztiegel vieler
Völker, als riesige Landbrücke zwischen Ost und West verband Zentralasien
seit alters her Orient und Okzident. Heute geht die Region durch eine Zeit des
Umbruchs und sucht zwischen sowjetischem Erbe, Go-West und einer
Rückbesinnung auf den Islam eine neue Identität.
Drei 60-Minuten-Filme nähern sich jeweils vom äußersten Rand Zentralasiens
dem legendären Samarkand.
Aus großer karger Landschaft - Sandwüste, Steppe, Hochgebirge - nähern
sich die Filme dem zentralasiatischen Kernland mit ihren historischen
Oasenstädten wie Khiva, Merv oder Buchara. Immer wieder verweilen sie,
tauchen ein in die reiche Geschichte. Sie erzählen von Weltenherrscher Timur,
arabischen Heeren, den Zeiten der Seidenstraße,. Und sie erzählen
Geschichten Über Seidenraupen-Zucht, den China-Handel, die Not in
Tadschikistan, die Oper in Taschkent, über islamische Baukunst,
Reiterkämpfe, die Eisenbahn, den Alltag einer islamischen Nachbarschaft,
einer malhalla. Vor allem treffen die Filme auf Menschen, ganz gewöhnliche
Menschen sie hüten Vieh in der Steppe, studieren den Islam an einer alten
Medrese, sind Lokomotivführer, Modeschöpfer, reisende Islamforscher oder
Baumeister in Samarkand. Vor allem über solche Porträts versucht die
Sendereihe, ein Bild über die Kultur und den Kulturwandel dieser
unbekannten Region zu zeichnen.
Dabei folgt jeder Film einer „Spur", einem Leitthema Der erste Film nähert
sich Samarkand von Westen durch die Wüste Turkmenistan - auf der „Spur
des Propheten". Der zweite Film kommt von Osten, aus Tadschikistan und
Kirgisstan. Über die eisigen Pässe des Pamir bewegt er sich immer der „Spur
der Seide" entlang und zeigt, wie der Handel der Seidenstraße die Region
prägte. Der dritte Film beginnt im sibirischen Norden an der russischen
Grenze und führt auf der „Spur der Reiter" durch die Steppe Kasachstans bis
Samarkand. Er thematisiert die tiefe Zäsur, die die mongolischen Reiterhorden
und später die russisch-sowjetische Zeit in die islamische Kultur Mittelasiens
schnitten. Er zeigt, wie der Islam überlebt hat, wie und warum er heute wieder
auflebt.
Alle Folgen enden im Herzen der Region, wo sich einst die Routen der
Seidenstraße kreuzten, wo Weltenherrscher Timur seine islamische
Prachtstadt bauen ließ, wo sich Völker und Kulturen der Region wie unterm
Brennglas finden - in Samarkand.
Über ein halbes Jahr waren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach in
den fünf zentralasiatischen Staaten unterwegs.
Also, viel Spass beim Fernsehen!
Der Medienmanager ASAD
Wenn ihr zu Hause ein Fernsehgeraet habt, dann schaut mal morgen, am Samstag, um 2045 das deutsch-franzoesische Kulturprogramm ARTE. Da kommt ein interessanter Filmdokumentation ueber Samarkand, ueber unsere Kultur :)
Der dreiteilige Film heisst
DREI WEGE NACH SAMARKAND - DIE SPUR DES PROPHETEN
und da laueft folgende Geschichte
Samarkand, im Herzen Zentralasiens, weckt Bilder von blauglänzenden
Kuppeln und hochragenden Minaretten, von grausamen Khanen und
sterndeutenden Prinzen, von Avicenna, Timur dem Lahmen, Algebra und
1001 Nacht. Samarkand steht für Geschichte und Geschichten, für
islamische Baukunst, für legendäre Reichtümer, die hinter Wüsten,
scheinbar unendlichen Steppen, und den eisigen Pässen des Pamir
verborgen liegen. Samarkand zählt zu jenen fernen verklärten Orten, die
zum Mythos wurden. Man denkt an Karawanen und Reiterhorden, an
überbordende Basare, das Flair der Seidenstrasse.
Dokumentation von Rolf Lambert und Bernd Girrbach, BR,
Deutschland 2000
Wiederholung im digitalen ARD/ZDF-Bouquet am 07.05 um 14.25
Uhr
Siebzig Jahre gehörte Zentralasien zur Sowjetunion. Mit deren Kollaps
wurden die Sowjetrepubliken Usbekistan, Kirgisien, Tadschikistan,
Turkmenistan und Kasachstan als neue Staaten unabhängig. So entstand 1991
zwischen China, Afghanistan und dem Kaspischen Meer eine „neue" Region,
die indes uralt ist. Hier verlief einst die Seidenstraße Als Schmelztiegel vieler
Völker, als riesige Landbrücke zwischen Ost und West verband Zentralasien
seit alters her Orient und Okzident. Heute geht die Region durch eine Zeit des
Umbruchs und sucht zwischen sowjetischem Erbe, Go-West und einer
Rückbesinnung auf den Islam eine neue Identität.
Drei 60-Minuten-Filme nähern sich jeweils vom äußersten Rand Zentralasiens
dem legendären Samarkand.
Aus großer karger Landschaft - Sandwüste, Steppe, Hochgebirge - nähern
sich die Filme dem zentralasiatischen Kernland mit ihren historischen
Oasenstädten wie Khiva, Merv oder Buchara. Immer wieder verweilen sie,
tauchen ein in die reiche Geschichte. Sie erzählen von Weltenherrscher Timur,
arabischen Heeren, den Zeiten der Seidenstraße,. Und sie erzählen
Geschichten Über Seidenraupen-Zucht, den China-Handel, die Not in
Tadschikistan, die Oper in Taschkent, über islamische Baukunst,
Reiterkämpfe, die Eisenbahn, den Alltag einer islamischen Nachbarschaft,
einer malhalla. Vor allem treffen die Filme auf Menschen, ganz gewöhnliche
Menschen sie hüten Vieh in der Steppe, studieren den Islam an einer alten
Medrese, sind Lokomotivführer, Modeschöpfer, reisende Islamforscher oder
Baumeister in Samarkand. Vor allem über solche Porträts versucht die
Sendereihe, ein Bild über die Kultur und den Kulturwandel dieser
unbekannten Region zu zeichnen.
Dabei folgt jeder Film einer „Spur", einem Leitthema Der erste Film nähert
sich Samarkand von Westen durch die Wüste Turkmenistan - auf der „Spur
des Propheten". Der zweite Film kommt von Osten, aus Tadschikistan und
Kirgisstan. Über die eisigen Pässe des Pamir bewegt er sich immer der „Spur
der Seide" entlang und zeigt, wie der Handel der Seidenstraße die Region
prägte. Der dritte Film beginnt im sibirischen Norden an der russischen
Grenze und führt auf der „Spur der Reiter" durch die Steppe Kasachstans bis
Samarkand. Er thematisiert die tiefe Zäsur, die die mongolischen Reiterhorden
und später die russisch-sowjetische Zeit in die islamische Kultur Mittelasiens
schnitten. Er zeigt, wie der Islam überlebt hat, wie und warum er heute wieder
auflebt.
Alle Folgen enden im Herzen der Region, wo sich einst die Routen der
Seidenstraße kreuzten, wo Weltenherrscher Timur seine islamische
Prachtstadt bauen ließ, wo sich Völker und Kulturen der Region wie unterm
Brennglas finden - in Samarkand.
Über ein halbes Jahr waren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach in
den fünf zentralasiatischen Staaten unterwegs.
Also, viel Spass beim Fernsehen!
Der Medienmanager ASAD